60 Jahre Freiwillige Feuerwehr und Neuwahlen

Für 60 Jahre treue Dienste in der Freiwilligen Feuerwehr wurde am Montagabend Heinz Schmitz geehrt. Über 60 Jahre ehrenamtlich aktiv und später inaktiv treu zum Ehrenamt in der Feuerwehr zu stehen ist nicht alltäglich.

Neben dieser seltenen Ehrung war die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bonn-Mitte sehr arbeitsreich. Sie wählte am Montagabend einen neuen stellvertretenden Löscheinheitsführer. Markus Häberle folgte Sascha Mürtz, der viele Jahre im Führungsteam der Löscheinheit gewirkt hat. Mürtz bleibt weiterhin als Führungskraft der Löscheinheit erhalten. „Ich danke Sascha Mürtz für seine Unterstützung“, so Frank Henseler der vor zwei Jahren Löscheinheitsführer wurde. Weiterhin gab es einen Wechsel an der Spitze der Alters- und Ehrenabteilung. Günter Wagner, der viele Jahre auch Löscheinheitsführer war, Übergab aus Altersgründen seine Aufgaben an Wilfried Gödderz. „Ich bin mir sicher, dass wir in der neuen Zusammensetzung gut zusammen arbeiten werden“, so Dr. Nico Janicke, der ebenfalls Stellvertreter von Henseler ist und den Förderverein der Löscheinheit leitet. Die beiden neuen im Führungsteam Häberle und Gödderz sind sich einig: „Eine der größten Herausforderungen ist die gesellschaftliche Entwicklung und damit die Nachwuchsarbeit.“

Die Jugendfeuerwehr ist mit dem Jugendwart Michael Beßmann gut aufgestellt, doch alle waren sich einig, dass auch Quereinsteiger notwendig sind. Einige Kameraden haben in 2015 die Löscheinheit verlassen, weil es schwierig ist bezahlbare Wohnungen für junge Menschen in unseren Bereich zu finden. Ein weiteres Problem bleibt die Akzeptanz und Unterstützung der Arbeitgeber. „Hier wünschen wir uns, dass die bisherige Unterstützung noch weiter ausgebaut würde“, so Henseler. Der Stadtverordnete Jürgen Wehlus, selbst langjährig aktiv und ehemaliger Löscheinheitsführer, ergänzte „Freiwillige Feuerwehr ist ein anderes Ehrenamt, denn Einsätze kann man nicht planen und man muss dafür viele Stunden trainieren – dafür Gebührt allen mein Respekt.“