Das auch erfahrene Feuerwehrleute nicht vor Schadenfeuer geschützt sind, hat unserer stellvertretender Löscheinheitsführer Sascha gestern am eigenen Leib erfahren müssen, als die Mikrowelle sein Abendessen nicht mit Wellenstrahlung, sondern mit echtem Feuer gar gekocht hat. Zum Glück ist der Schaden gering geblieben.

Elektrische Haushaltsgeräte bergen die Gefahr, durch technische Defekte Brände auszulösen. Um diese Gefahr so gering wie möglich zu halten, empfehlen wir:

  • Geräte nie unbeaufsichtigt zu betreiben. Ziehen Sie bei Nichtbenutzung den Netzstecker.
  • Vermeiden Sie bei Nichtbenutzung den Standby-Modus bei Fernsehern und Hifi-Geräten. Das senkt nicht nur die Brandgefahr, sondern schont auch den Geldbeutel.
  • Haben Sie den Eindruck, das ein Gerät einen Defekt hat, so lassen Sie es von einem Fachmann überprüfen.
  • Achten Sie auf Schäden an Netzkabeln (Symbolbild).
  • Halten Sie Geräte, die sich leicht erwärmen, von brennbaren Materialien fern. Achten Sie ferner darauf, dass keine Lüftungsschlitze an den Geräten verdeckt werden, damit kein Wärmestau stattfinden kann.
  • Achten Sie darauf, Mehrfachsteckdosen nicht zu überlasten. Beim Austausch von Lampen ist es wichtig, dass die maximale Leistung der Leuchte nicht überschritten wird.
  • Installieren Sie Rauchwarnmelder auch in den Räumen, die zwar nicht dauerhaft bewohnt, in denen aber ständig elektrische Geräte (z.B. Kühlschrank) betrieben werden. Halten Sie geeignete Löschmittel bereit.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. bietet eine kostenfreie Broschüre an, die weitere wertvolle Brandschutztipps enthält. Sie kann unter http://vds.de/fileadmin/vds_publikationen/vds_2015_web.pdf
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