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Jugendflamme Stufe I (Teil 1) erfolgreich abgelegt

„Früh übt sich, wer ein Meister werden will“, schrieb bereits Friedrich Schiller. Und wer ein Meister bei der Feuerwehr werden will, der kann seine Karriere bereits im Alter von 10 Jahren beginnen.

Am vergangenen Mittwoch haben 12 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Bonn-Mitte die erste Stufe der Jugendflamme I erfolgreich abgelegt. Diese Stufe gibt bereits den jüngsten und unerfahrenen Mitgliedern die Gelegenheit, ihr Können an verschiedenen Aufgaben unter Beweis zu stellen. So mussten sie nicht nur einen Notruf an die Feuerwehrleitstelle richtig absetzen und Feuerwehr-Gerätschaften bedienen, sondern auch eine selbst gestellte Aufgabe erledigen, die nichts mit der Feuerwehr zu tun hat.

Am Ende nahmen alle ihre Abzeichen und Urkunden stolz aus den Händen von Jugendwart Michael Beßmann entgegen. Ein erster Schritt auf einem – hoffentlich – langen Weg ist vollbracht.

Erste Fortbildungsveranstaltung der Bonner IUK-Kräfte

Bei Unwetterlagen und Großschadenlagen helfen Kräfte der IuK-Einheit (Information & Kommunikationsdienst) der Flut an Informationen Herr zu werden und Nachrichten an die richtigen Personen weiterzuleiten.

Am Wochenende trafen sich IuK-Kräfte aus den vier Einheiten Bonn-Mitte, Dransdorf, Lannesdorf und Röttgen, um in einer gemeinsamen Fortbildungsveranstaltung die unterschiedlich vorhandenen Fahrzeuge und Gerätschaften kennen zu lernen. Daneben bot Stefan Grün, verantwortlicher Leiter für den IuK-Dienst innerhalb der Feuerwehr Bonn, eine detailierte Besichtigung der zwei Jahre alten Leitstelle der Feuerwehr Bonn an.

Die Fortbildungsveranstaltung soll in Zukunft einmal im Quartal weitergeführt werden.

Ereignisreicher Sonntag für die Bonner Feuerwehren

Der Sonntag-Abend stellte sich die Bonner Feuerwehr als ereignisreich heraus: Gegen 19.20 Uhr wurden die Einheiten zu einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in Bonn-Castell alarmiert. Beim Eintreffen zündete bereits der Dachstuhl durch. Alle Bewohner hatten zu diesem Zeitpunkt bereits ihre Wohnungen verlassen. Drei Drehleiter waren an der Brandbekämpfung beteiligt, bis schließlich gegen 22.00 Uhr „Feuer aus!“ gemeldet werden konnte.

Noch während der Aufräumarbeiten brach gegen 00.20 Uhr ein weiteres Feuer in einem Fachgeschäft in Endenich aus. Das Feuer (s. Bild) konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Link: „Dachstuhl von Wohnhaus in Flammen“ , 25.01.15 GA Bonn

Neuer Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bonn gewählt.

Die Löscheinheitsführer und Stellvertreter der Freiwilligen Feuerwehr Bonn haben Ralf Broch (Löscheinheit Röttgen) zu ihrem neuen Sprecher gewählt. Ihm zur Seite stehen die beiden Stellvertreter Torben Leskien (Löscheinheit Holzlar) und Dr. Nico Janicke (Löscheinheit Bonn-Mitte). Sie werden für die kommenden sechs Jahre die Belange aller ehrenamtlichen Bonner Feuerwehrleute gegenüber dem Amtsleiter vertreten. Ralf Broch tritt die Nachfolge von Jürgen Wehlus (Löscheinheit Bonn-Mitte) an, der das Amt 15 Jahre bekleidete.

Wir gratulieren allen Dreien herzlich zur Wahl, wünschen eine konstruktive Zusammenarbeit und viel Erfolg bei der Ausübung ihres wichtigen Amtes!

(Bild v.l.n.r: Torben Leskien, Ralf Broch, Jürgen Wehlus, Dr. Nico Janicke)

Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz für Jürgen Wehlus

jwehHohe Ehrung für Jürgen Wehlus: Der 62 Jahre alte Brandoberinspektor ist mit dem deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet worden. Jochen Stein, Amtsleiter der Feuerwehr Bonn, betonte in seiner Laudatio das besondere Engagement und die lange, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit, die mit der Auszeichnung zum Ausdruck gebracht werde.

Jürgen Wehlus, im zivilen Leben Verbandsreferent, gehört seit 1970 der Löscheinheit Bonn-Mitte an, die er von 2000 bis 2014 als Löscheinheitsführer vorantrieb. Außerdem vertritt er seit dem Jahr 2000 als Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bonn die Interessen aller rund 500 ehrenamtlichen Feuerwehrleute gegenüber dem Amtsleiter. Seit Mai 2014 ist er Stadtverordneter im Rat der Bundesstadt Bonn.

Das auch erfahrene Feuerwehrleute nicht vor Schadenfeuer geschützt sind, hat unserer stellvertretender Löscheinheitsführer Sascha gestern am eigenen Leib erfahren müssen, als die Mikrowelle sein Abendessen nicht mit Wellenstrahlung, sondern mit echtem Feuer gar gekocht hat. Zum Glück ist der Schaden gering geblieben.

Elektrische Haushaltsgeräte bergen die Gefahr, durch technische Defekte Brände auszulösen. Um diese Gefahr so gering wie möglich zu halten, empfehlen wir:

  • Geräte nie unbeaufsichtigt zu betreiben. Ziehen Sie bei Nichtbenutzung den Netzstecker.
  • Vermeiden Sie bei Nichtbenutzung den Standby-Modus bei Fernsehern und Hifi-Geräten. Das senkt nicht nur die Brandgefahr, sondern schont auch den Geldbeutel.
  • Haben Sie den Eindruck, das ein Gerät einen Defekt hat, so lassen Sie es von einem Fachmann überprüfen.
  • Achten Sie auf Schäden an Netzkabeln (Symbolbild).
  • Halten Sie Geräte, die sich leicht erwärmen, von brennbaren Materialien fern. Achten Sie ferner darauf, dass keine Lüftungsschlitze an den Geräten verdeckt werden, damit kein Wärmestau stattfinden kann.
  • Achten Sie darauf, Mehrfachsteckdosen nicht zu überlasten. Beim Austausch von Lampen ist es wichtig, dass die maximale Leistung der Leuchte nicht überschritten wird.
  • Installieren Sie Rauchwarnmelder auch in den Räumen, die zwar nicht dauerhaft bewohnt, in denen aber ständig elektrische Geräte (z.B. Kühlschrank) betrieben werden. Halten Sie geeignete Löschmittel bereit.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. bietet eine kostenfreie Broschüre an, die weitere wertvolle Brandschutztipps enthält. Sie kann unter http://vds.de/fileadmin/vds_publikationen/vds_2015_web.pdf
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