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Brände von flüssigen oder flüssigwerdenden Stoffen können, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht mit Wasser gelöscht werden. Ein typisches Beispiel, welches sich in jedem Hauhalt abspielen könnte, ist das Brennen von hocherhitzem Fett. Versucht man den Brand mit Wasser anzulöschen, wird das Wasser schlagartig zum Kochen gebracht. Wenn Wasser siedet, nimmt der Wasserdampf den 1700fachen Rauminhalt des ursprünglichen Wassers ein. Dies geschieht derart schnell, daß das brennende Fett aus dem zu klein gewordenen Behälter feinstverteilt herausgeschleudert wird. Dank der feinen Verteilung kommt es zu einer erheblichen Steigerung der Verbennungsgeschwindigkeit (ein Holzbalken brennt schneller, wenn er zu Spännen verarbeitet wird.) und damit zu einer Explosion. Stellen Sie sich ein Szenerio wie auf dem Bild rechts bei einem Pfannenbrand in Ihrer Küche vor. Es zeigt eine Fettexplosion, die mit einem Fünftelliter Wasser ausgelöst wurde. Eine maßstabsgetreue Person von 1,80m Körpergröße und eine durchschnittlich hohe Decke von 2,40m Höhe sind zur Veranschaulichung eingezeichnet. Es versteht sich von selbst, daß ein derartiger Löschversuch mit schwersten Verbrennungen oder gar dem Tod endet. Daher merke: Fettbrände niemals mit Wasser löschen! Setzen Sie stattdessen den Deckel auf die Pfanne oder benutzen Sie einen Pulverlöscher! Rufen Sie die Feuerwehr! Lassen Sie Ihre Küche beim Kochen niemals unbeaufsichtigt! |
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FETTEXPLOSION |
