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Seit Beginn der Rufbereitschaft im Jahre 1981 nahm der Löschzug im Turnus mit den anderen Löschzügen daran teil. Die Rufbereitschaft hatte die Aufgabe, die Berufsfeuerwehr bei den Einsätzen, in den Nachtstunden und an den Wochenenden zu unterstützen.

Über die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr neben einer Berufsfeuerwehr besteht kein Zweifel. Bei Großeinsätzen, Unwetterkatastrophen und Weinbränden, Einsätze die viele Hände erfordern, wird sei zur Verstärkung der Berufsfeuerwehr herangezogen. Eine ihrer vielen Aufgaben ist die Gestellung von Brandsicherheitswachen in der Beethovenhalle, im Stadttheater, in der Universität, in Zirkussen usw.

Im Jahr 1988 wurde das 125jährige Stiftungsfest gefeiert. Unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl präsentierte sich die Feuerwehr bei zahlreichen Veranstaltungen in Bonn. Der Löschzug verließ seine alte Unterkunft am Probsthof und bezog sein neues Gerätehaus auf der Spessartstraße.

1994 wechselte Löschzugführer Günter Wagner aus Altersgründen in die Ehrenabteilung. Sein Nachfolger im Amt des Löschzugführers wurde Hans-Josef Hoffmann. Seit 1995 hat die Wehr wieder eine eigene Jugendfeuerwehr.

1999 entschied der Leiter der Feuerwehr, bei jedem Brandeinsatz der Berufsfeuerwehr  die örtliche freiwillige Wehr mit zu alarmieren. Die Anzahl der Alarmierungen stieg rapide auf 90 an. Zusätzlich wurden mit der Gründung der Informations- und Kommunikationsgruppe, die die Berufsfeuerwehr bei Großschadenlagen unterstützt, neue Aufgabenfelder erschlossen.

Aus gesundheitlichen Gründen musste Hans-Josef Hoffmann 2000 sein Amt als Löschzugführer niederlegen. Zu seinem Nachfolger wurde Jürgen Wehlus gewählt, der zurzeit auch die Position des Sprechers der Freiwilligen Feuerwehr inne hat.

Da der Begriff “Löschzug” an eine bestimmte Anzahl agierender Feuerwehrleute geknüpft ist, entschied man 2004, alle Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr stärke-neutral in “Löscheinheiten” umzubenennen.

Die Rufbereitschaft wurde zum Jahr 2005 abgeschafft und gegen ein neues Alarmierungsmodell ersetzt. Es soll eine ausreichende Anzahl von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr bei Brandeinsätzen gewährleisten.

Als Schlußwort soll ein Zitat stehen, das schon 1962 als Schlusswort gedient hat und auch heute, über 40 Jahre später, noch die gleiche Gültigkeit hat und zwar für alle Feuerwehrleute, egal ob Freiwillige-, Werks- oder Berufsfeuerwehr.

»Alle Schichten der Bevölkerung sind vertreten, neben dem Handwerker steht der Angestellte, steht der Beamte. Sie verrichten ihren Dienst ohne Unterschied der Person. Immer bleibt es der gleiche Dienst am Nächsten, das gleiche Wirken im Dienst der Menschlichkeit. Ihre Mitglieder wollen - namenlos und nicht um die Ehre oder des Ruhmes willen - ihre Mitbürger und deren Habe vor jeder Gefahr beschützen, Schäden an Leib und Gut verhindern helfen getreu dem Wahlspruch, der auf ihren Fahnen steht:«

»GOTT ZUR EHR, DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR«

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